Düsseldorfer Tabelle 2026 –
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Verstehen Sie Einkommensgruppen, Altersstufen, Tabellenbetrag und Zahlbetrag auf einen Blick – und berechnen Sie anschließend Ihren individuellen Kindesunterhalt.
- ·Die Düsseldorfer Tabelle 2026 ordnet den Bedarf nach Einkommensgruppe und Altersstufe des Kindes ein.
- ·Der Tabellenbetrag ist der reine Bedarf; der Zahlbetrag verbleibt nach Anrechnung des Kindergeldes — beides zur Orientierung.
- ·Für einen Wert, der zu Ihrer Situation passt, rechnen Sie mit Ihren eigenen Angaben weiter →
- ·Bei minderjährigen Kindern wird das Kindergeld in der Regel zur Hälfte angerechnet.
- ·Bei volljährigen Kindern wird es in der Orientierung regelmäßig vollständig angerechnet.
Düsseldorfer Tabelle 2026
Wählen Sie eine Altersstufe und klicken Sie eine Zeile oder Zelle an — die passende Einkommensgruppe und der Tabellenbetrag werden hervorgehoben. Mit dem Schalter wechseln Sie zwischen Tabellenbetrag und orientierendem Zahlbetrag.
So lesen Sie die Düsseldorfer Tabelle 2026
In fünf Schritten vom Einkommen zum konkreten Betrag. Die ersten vier Schritte erklären die Tabelle – der fünfte führt zum Wert für Ihren Fall.
Einkommen einordnen
Das bereinigte Nettoeinkommen – also das Einkommen nach zulässigen Abzügen – bestimmt die Einkommensgruppe (Zeile) in der Tabelle.
Welches Einkommen zählt? →Altersstufe wählen
Das Alter des Kindes bestimmt die Altersstufe (Spalte): 0–5, 6–11, 12–17 oder ab 18 Jahre.
Besonderheiten ab 18 →Tabellenbetrag ablesen
Der Schnittpunkt von Zeile und Spalte ist der Tabellenbetrag – der monatliche Bedarf als Orientierung.
Kindergeld beachten
Vom Tabellenbetrag wird das Kindergeld (anteilig) abgezogen – daraus ergibt sich der Zahlbetrag als Orientierung.
Kindergeld-Anrechnung →Konkret berechnen
Selbstbehalt, mehrere Kinder und besondere Abzüge prüfen – der Rechner setzt alles für Ihren Fall zu einem nachvollziehbaren Wert zusammen.
Selbstbehalt 2026 →So denken Eltern in der Praxis
Drei typische Situationen – nur zur Orientierung. Sie zeigen, was man in der Tabelle nachschaut und warum der konkrete Betrag in den Rechner gehört.
Ein Kind, 8 Jahre
- In der Tabelle: passende Einkommensgruppe (Zeile) und Spalte 6–11 Jahre – Tabellenbetrag ablesen.
- Dann das halbe Kindergeld abziehen, um den Zahlbetrag einzuordnen.
- Warum der Rechner besser ist: zulässige Abzüge und der Selbstbehalt sind hier noch nicht berücksichtigt.
Zwei Kinder, 4 & 14 Jahre
- Zwei Kinder werden in zwei verschiedenen Spalten abgelesen – pro Kind ein Tabellenbetrag.
- Mehrere Kinder können die Einkommensgruppe verschieben (Herabstufung möglich).
- Warum der Rechner besser ist: er berücksichtigt beide Kinder und die Gesamtbelastung.
Volljährig, 19 Jahre
- In der Tabelle: Spalte ab 18 Jahre (4. Altersstufe) verwenden.
- Bei Volljährigen wird das volle Kindergeld angerechnet – anders als bei minderjährigen Kindern.
- Warum der Rechner besser ist: eigenes Einkommen und beide Elternteile können relevant werden.
Düsseldorfer Tabelle verstehen
Die wichtigsten Begriffe und Zusammenhänge einfach erklärt.
Was ist die Düsseldorfer Tabelle?
Die Düsseldorfer Tabelle dient als Orientierung für die Berechnung des Kindesunterhalts. Sie zeigt, welcher Unterhaltsbedarf je nach Einkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils und Alter des Kindes angenommen wird.
Die Tabelle wird jährlich vom Oberlandesgericht Düsseldorf herausgegeben und gilt bundesweit als Leitlinie.
Tabellenbetrag vs. Zahlbetrag
Der Tabellenbetrag ist der Bedarf aus der Düsseldorfer Tabelle. Der Zahlbetrag ist der Betrag, der nach Berücksichtigung des Kindergeldes als Orientierung übrig bleibt.
Bei minderjährigen Kindern wird die Hälfte des Kindergeldes (129,50 €) angerechnet, bei volljährigen Kindern das volle Kindergeld (259 €).
Zahlbetrag individuell berechnen →Kindergeld-Anrechnung beim Unterhalt verstehen →
Wann reicht die Tabelle allein nicht aus?
Die Tabelle allein reicht oft nicht aus, wenn:
- Mehrere Kinder berücksichtigt werden müssen
- Weitere Unterhaltspflichten bestehen
- Das Einkommen bereinigt werden muss
- Selbstbehalt relevant wird
- Ein Wechselmodell vorliegt
- Sonderbedarf oder Mehrbedarf eine Rolle spielt
Welches Einkommen beim Unterhalt zählt →
Unterhalt sachlich anfragen: Brief Generator →
Kindesunterhalt mit der Düsseldorfer Tabelle 2026 einordnen
So hängen Einkommensgruppe, Altersstufe und Zahlbetrag zusammen – als erste Orientierung, bevor Sie individuell rechnen.
Was ist die Düsseldorfer Tabelle 2026?
Die Düsseldorfer Tabelle 2026 ist eine bundesweit genutzte Leitlinie, an der sich Familiengerichte und Beteiligte orientieren, um den Kindesunterhalt einzuordnen. Sie ordnet dem Nettoeinkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils und dem Alter des Kindes einen Orientierungswert zu. Die Werte werden vom Oberlandesgericht Düsseldorf herausgegeben und in der Regel jährlich angepasst – die Fassung 2026 ist daher die aktuelle Bezugsgröße, wenn Sie heute Kindesunterhalt berechnen oder nachvollziehen möchten.
Die Tabelle ersetzt keine Berechnung des Einzelfalls. Sie zeigt Richtwerte, an denen sich eine spätere individuelle Einschätzung ausrichten kann.
Einkommensgruppen verständlich
Die Tabelle ist in Einkommensgruppen unterteilt. Jeder Gruppe ist eine Spanne des bereinigten Nettoeinkommens zugeordnet. Je höher die Einkommensgruppe, desto höher der angenommene Unterhaltsbedarf des Kindes.
Maßgeblich ist nicht das Brutto, sondern das bereinigte Nettoeinkommen – also das Einkommen nach bestimmten zulässigen Abzügen.
Welches Einkommen zählt? →Altersstufen erklärt
Der Bedarf steigt mit dem Alter des Kindes. Die Tabelle unterscheidet vier Altersstufen: 0–5 Jahre, 6–11 Jahre, 12–17 Jahre und ab 18 Jahre.
Bei volljährigen Kindern gelten Besonderheiten – etwa bei der Anrechnung des Kindergeldes und der Frage, wer unterhaltspflichtig ist.
Unterhalt für volljährige Kinder →Selbstbehalt grob eingeordnet
Dem unterhaltspflichtigen Elternteil verbleibt ein Selbstbehalt – ein Betrag, der für den eigenen Lebensbedarf geschützt ist. Reicht das Einkommen nicht aus, kann der tatsächlich zahlbare Unterhalt niedriger sein als der Tabellenwert.
Der Selbstbehalt ist einer der Gründe, warum die reine Tabellenzeile nur ein Ausgangspunkt ist.
Selbstbehalt 2026 verstehen →Tabellenbetrag, Zahlbetrag & Orientierung
Der Tabellenbetrag ist der reine Bedarf aus der Tabelle. Der Zahlbetrag ist der Betrag, der nach Berücksichtigung des Kindergeldes als Orientierung übrig bleibt. Beides sind Orientierungswerte, keine verbindliche Festsetzung.
Kindergeld-Anrechnung verstehen →Individuelle Faktoren
Mehrere Kinder, weitere Unterhaltspflichten, Sonder- oder Mehrbedarf, ein Wechselmodell oder besondere Abzüge können das Ergebnis verändern. Die tatsächliche Unterhaltshöhe hängt immer vom Einzelfall ab.
Kindesunterhalt Schritt für Schritt → Unterhalt im Mangelfall verstehen →Nächster Schritt
Die Tabelle gibt die Richtung vor. Für einen Wert, der zu Ihrer Situation passt, rechnen Sie mit Ihren eigenen Angaben weiter und halten das Ergebnis nachvollziehbar fest.
Jetzt individuell berechnen → Ergebnis und Dokumente strukturiert vorbereiten → Den Betrag in einer Vereinbarung festhalten →Schritt für Schritt: Unterhalt berechnen und Schreiben vorbereiten · Weitere Hilfe im Ratgeber.
Warum die Tabelle allein nicht reicht
Die Düsseldorfer Tabelle ist die Grundlage – aber der Tabellenbetrag ist noch nicht der Zahlbetrag. Mehrere Faktoren verändern das Ergebnis im konkreten Fall.
Bereinigtes Nettoeinkommen
Erst nach zulässigen Abzügen steht fest, welche Einkommensgruppe gilt.
Mehr erfahren →Kindergeld
Wird je nach Alter halb oder voll angerechnet – das verändert den Zahlbetrag.
Mehr erfahren →Wechselmodell
Bei geteilter Betreuung gelten andere Maßstäbe als beim Residenzmodell.
Mehr erfahren →Abzüge, Vereinbarungen & Titel
Besondere Belastungen, getroffene Vereinbarungen oder ein Titel können abweichen.
Mehr erfahren →Düsseldorfer Tabelle 2026 und Unterhaltsrechner
Die Tabelle liefert die Richtwerte, der Rechner ordnet sie auf Ihre Angaben hin ein — beides zur Orientierung, keine rechtliche Prüfung.
Tabellenbetrag und Zahlbetrag: der Unterschied
Der Tabellenbetrag ist der Ausgangswert aus der Düsseldorfer Tabelle. Der Zahlbetrag ist der Betrag, der nach relevanten Anrechnungen wie dem Kindergeld als Orientierung verbleibt. Welcher Wert im Einzelfall passt, hängt von den konkreten Angaben ab und sollte geprüft werden.
Warum ein Rechner bei der Einordnung helfen kann
Ein Rechner verbindet Einkommensgruppe, Altersstufe und Kindergeld zu einem nachvollziehbaren Orientierungswert, ohne dass Sie manuell in der Tabelle suchen müssen. Das Ergebnis bleibt unverbindlich und ersetzt keine Rechtsberatung; aktuelle Werte bitte selbst prüfen.
Düsseldorfer Tabelle 2026 auf einen Blick
Die kompakte Übersicht zum Aufbau der Tabelle – gut lesbar und leicht als Referenz zu zitieren.
Altersstufen
- 1. Stufe0–5 Jahre
- 2. Stufe6–11 Jahre
- 3. Stufe12–17 Jahre
- 4. Stufeab 18 Jahre
Einkommensgruppen
- Erste Gruppebis 2.100 €
- Höchste Gruppebis 11.200 €
- Gruppen gesamt15
- Maßgeblichbereinigtes Netto
Kurz erklärt
- Zeile = Einkommen, Spalte = Alter
- Schnittpunkt = Tabellenbetrag (Bedarf)
- Kindergeld abziehen → Zahlbetrag
- Selbstbehalt & Einzelfall beachten
Direktlink zu dieser Übersicht → Konkreten Betrag berechnen →
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen zur Düsseldorfer Tabelle auf einen Blick.
Weitere Fragen zum Kindesunterhalt finden Sie in unserem umfangreichen FAQ.
Die Tabelle zeigt nur den Anfang.
Mit dem Unterhaltsrechner können Sie Einkommen, Kindergeld, mehrere Kinder, Abzüge und weitere Faktoren berücksichtigen und das Ergebnis als PDF-Bericht dokumentieren.
Zum Unterhaltsrechner 2026 →